Forschungspreis für Fortschritte in der Medizin

Die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit seltenen Erkrankungen vergibt in enger Kooperation mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. jährlich einen Preis für Forschungsprojekte, die sich seltenen Erkrankungen widmen.

Nachhaltige Forschung für die „Waisenkinder der Medizin“

Der mit 50.000 Euro dotierte Forschungspreis ist nach der Ehefrau des Bundespräsidenten a.D. und Schirmherrin der ACHSE, Eva Luise Köhler, benannt. Ziel des Forschungspreises ist es, die Erforschung Seltener Erkrankungen, die in Deutschland noch nicht ausreichend gefördert wird, anhand beispielhafter Projekte voranzutreiben.

Viele seltene chronische Erkrankungen bedeuten für die betroffenen Menschen eine deutliche Verminderung ihrer Lebensqualität und Lebensdauer. Durch den Mangel an Forschung fehlen den „Waisenkindern der Medizin“ Medikamente und Therapien.

Mit dem Eva Luise Köhler Forschungspreis soll die Durchführung bzw. Anschubfinanzierung eines am Patientennutzen orientierten Forschungsprojektes im Bereich der seltenen Erkrankungen ermöglicht werden.

Aktuelle Ausschreibung und vergangene Preisträger

Besondere Aussicht auf Erfolg haben Projekte, die einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Diagnostik, Prävention, Therapie, Basisressourcen oder zur Ursachenforschung bei Seltenen Erkrankungen leisten, krankheitsübergreifende Erkenntnisse oder starke Patientenorientierung fallen dabei besonders ins Gewicht.

Der Bewerbungsschluss für den Eva Luise Köhler Forschungspreis liegt in der ersten Septemberwoche.

Zitat Köhler


“Menschen mit einer chronischen seltenen Erkrankung haben eine besonders schwere Lebenssituation zu meistern. Für die Arbeit der ACHSE bitte ich Sie um Ihre Unterstützung.”
Eva Luise Köhler, Schirmherrin der ACHSE