Grafik mit ACHSE Logo - linke Seite Text: Jetzt spenden. Rechte Seite ist gezeichneter Text, der erklärt, wie die Spendenaktion von ACHSE funktioniert (Grafik von Susann Schrödel).
Jugendlicher sitzt an eienm Schreibtisch vor 2 Bildschirmen, davor ein kleiner weißer Roboter, er blickt in die Kamera.
Eric, 17 Jahre, Schüler. Kann dank Avatar gerade am Unterricht teilnehmen. (Foto privat/Angelika Kehr)

Eric Schrödel ist 17 Jahre alt. Aufgrund eines Sportunfalls leidet er einer chronischen sekundären Nebenniereninsuffizienz. Sie führt dazu, dass der Körper kein Cortison mehr bildet. Eric kann somit Stress nicht kompensieren. Das heißt Infekte, Anstrengungen, aber auch Sport, Freude, Klassenarbeiten, jegliche Momente, die plötzlich eintreten, führen bei ihm zu massiver Erschöpfung, Schmerzen, Schwindel bis hin zur Ohnmacht. "Homeschooling" ist für den angehenden Abiturienten und seine Familie nicht erst seit Corona zur Normalität geworden.

Technischer Lichtblick

Ein Roboter – oder vielmehr Avatar – sitzt seit den Herbstferien in Erics Schulklasse. Er ist  Erics Augen, Ohren, Stimme und vor allem eine Brücke von Zuhause zu den Klassenkameradinnen und Kameraden, den Lehrkräften, zum Schulalltag. Mithilfe des Avatars, den die Mitschülerinnen und Mitschüler eben „Den kleinen Eric" getauft haben, kann der „Große Eric" nicht nur den Unterricht verfolgen. Er kann sich direkt bemerkbar machen und ist zudem wieder Teil der Klasse und des Schullebens. Er kann mit seinen Schulfreundinnen und Freunden quatschen. Und wer weiß, vielleicht wird er ja auch zur nächsten Geburtstagsparty mitgenommen, wenn diese wieder möglich sind.

Teilhabe für mehr Schülerinnen und Schüler

Den Avatar in der Schule zu installieren, bedeutete viel Eigeninitiative von Erics Mutter, Susann Schrödel. Gemeinsam mit der ACHSE macht sich Susann Schrödel, die nebenbei auch noch eine Regionalgruppe für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Rhein-Main im Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen leitet, dafür stark, dass aus einem vereinzelten Robotern ein Projekt mit vielen Robotern für die Mitgliedsorganisationen der ACHSE entsteht, von dem noch ganz viele Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen etwas haben. Diejenigen, die den Avatar in ihr Leben lassen, kann er aus der Isolation helfen, Sozialleben und Freude zurückbringen. Gerade in Zeiten von Corona ist der Avatar eine Chance für chronisch kranke Kinder.

Kontakt

Lisa Biehl

Leiterin ACHSE Selbsthilfegemeinschaft
+49-30-33 00-708-23
liamE

Kinder sitzen an einem Tisch, in der Mitte steht ein kleiner Roboter.

"Dank Roboter wieder schulstark." Eine Kooperation der ACHSE mit No Isolation.

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