Bundesverband für Brandverletzte e.V.

Jedes Jahr werden ca. 1500 schwer brandverletzte Erwachsene plus 500 Kinder in Verbrennungszentren eingeliefert. Etwa 30,5 Prozent von ihnen sterben. Der Bundesverband für Brandverletzte berät und motiviert Betroffene und ihre Angehörigen. Dabei werden die physischen, psychischen und sozialen Belange von Brandverletzten gleichermaßen bearbeitet und dabei geholfen, diese langfristig im Sinne der Betroffenen zu verändern.
Vom Verein vertretene Erkrankungen und ihre Merkmale
- Verbrennung wird definiert als Gewebeschädigung durch Einwirkung von Hitze.
- Thermische Verletzungen umfassen Verbrennungen und Verbrühungen, Verätzungen, Erfrierungen, elektrischer Lichtbogen und Blitz (U-Bahn surfen) sowie Bestrahlungsschäden; eine schwere Haut-Schädigung durch eine thermische Verletzung ist auch das Lyllsyndrom (Epidermolysis acuta toxica)
- Ursachen können unter anderem sein: strahlende Wärme heißer Körper, offenes Feuer, Flammen, Kontakt mit erhitzten Gasen, Massen oder Flüssigkeiten sowie Schädigungen durch ionisierenden und UV-Strahlen
- Zu den trockenen Verbrennungen zählen unter anderem Verletzungen durch Sonnenbrand, heiße Wärmflaschen, Kontakt mit Backofen oder Bügeleisen
- Verbrühungen
Angebote des Vereins
- Beratung
- Bildungsveranstaltungen
- Interessenvertretung in Politik und Verwaltung
- Vernetzung