ACHSE lehrt erneut an der Uniklinik Dresden

Seltene Erkrankungen gehören in die Ausbildung, davon sind wir überzeugt. Deshalb haben wir erneut eine Unterrichtsstunde im Wahlpflichtfach Seltene Erkrankungen für Medizinstudierende am Universitätsklinikum Dresden übernommen.

Blick auf zwei hohe Kirchtürme mit barocker Architektur vor blauem Himmel mit Wolken und umgeben von Bäumen

Dr. Christine Mundlos, Leiterin des Wissensnetzwerks und der Beratung, sowie Beraterin Kati Birr gaben Studierenden einen lebendigen Einblick in die Arbeit der ACHSE und zeigten gemeinsam mit Anja Lehmann, Beraterin unserer Mitgliedsorganisation dsai e.V., vor allem, wie sehr Seltene Erkrankungen das Leben der Betroffenen und ihrer Familien prägen. Besonders der persönliche Erfahrungsbericht von Anja Lehmann, gelernte Kinderkrankenschwester und Grundschullehrerin, stieß viele Fragen an und führte zu einem offenen, interessierten Austausch.

Perspektive der Betroffenen beachten

Neben der Vorstellung des breiten Beratungs- und Unterstützungsangebots von ACHSE war es den Referentinnen besonders wichtig, den Studierenden die Perspektive von Menschen mit Seltenen Erkrankungen nahezubringen. Gleichzeitig stellten sie ACHSE als kompetente Ansprechpartnerin und wichtige Ressource für die spätere ärztliche Praxis vor.

Seltene Erkrankungen gehören in die Ausbildung

Die Veranstaltung unterstrich ein zentrales Anliegen von ACHSE: Seltene Erkrankungen müssen fester Bestandteil der Aus- und Weiterbildung im Gesundheitswesen werden. 

ACHSE setzt sich deshalb dafür ein, dass das Thema nicht nur an medizinischen Fakultäten, sondern auch in weiteren Ausbildungsbereichen verbindlich im Lehrplan verankert wird. Denn je mehr Wissen über Seltene Erkrankungen vorhanden ist, desto besser können zukünftige Ärztinnen und Ärzte sowie andere Gesundheitsfachkräfte Betroffene begleiten, behandeln und unterstützen.

Patientennahe Lehre kommt gut an

Das positive Feedback des Teams des UniversitätsCentrums für Seltene Erkrankungen (USE) und der Studierenden bestätigte den Wert dieser patientennahen Lehre. Besonders hervorgehoben wurde, wie sehr die persönlichen Einblicke dazu beigetragen haben, Seltene Erkrankungen aus der Perspektive der Betroffenen zu verstehen.

Danke für die Einladung!

ACHSE bedankt sich herzlich beim Team des USE für die erneute Einladung, die wertschätzende Zusammenarbeit und den gelungenen Austausch. Dass Dresden die Referentinnen zudem mit herrlichem Sommerwetter empfing, machte den Besuch auch abseits des Hörsaals zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

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