Von der Einzelfallhilfe zum Erfahrungswissen

Patientinnen und Patienten erhalten die Chance, auf Versorgungsprobleme im Rahmen ihrer Erkrankung hinzuweisen.

Die ACHSE plant anhand vielfältiger konkreter Versorgungsprobleme innerhalb des ACHSE-Netzwerkes aufzuzeigen, wo konkret angesetzt werden muss, um die Versorgung zu verbessern - und damit in die Verhandlung mit der Politik und den Krankenkassen zu treten. Zugleich will die ACHSE für jeden geschilderten Fall mögliche Lösungswege aufzeigen. Informationsblätter, die wir erstellen, sollen mit den gesetzlichen Grundlagen, die Versorgungsansprüche regeln, vertraut machen. Diese stellen wir unseren Mitgliedsorganisationen in unserem ACHSE Selbsthilfe Wiki zur Verfügung.

Bitte schicken Sie uns weiterhin Ihre Fallbeschreibungen.

Es können alltägliche, aktuelle oder auch länger zurückliegende Versorgungsprobleme sein. Für eine Prüfung im Einzelfall und fallübergreifende Problemkonstellationen ist es sehr wichtig, der Projektbetreuerin Ina Klawisch die dazugehörigen Unterlagen (Antrag, Bescheid, Arztbefund o.ä.) zukommen zu lassen. Nur so können die Entscheidungen der Behörden bzw. der medizinischen Dienste nachvollzogen und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Bitte melden Sie sich, falls Sie dabei Hilfe benötigen.
 

Themen können beispielsweise sein:

• Ablehnungen von Anträgen im Feststellungsverfahren zum Grad der Behinderung
• Ablehnungen oder Probleme bei Anträgen von Heil- und Hilfsmitteln bei den Krankenkassen
• Ablehnungen der Erstattungen von Fahrtkosten
• Probleme bei der Versorgung mit Arzneimitteln
• Ablehnungen eines Pflegegrades bei den Pflegekassen
• Ablehnungen von Integrationshelfern für Kitas und Schulen
• Lange Bearbeitungszeiten bei verschiedenen Leistungsträgern (z.B. Krankenkassen, Pflegekassen)
• Medizinisches, wie zum Beispiel Behandlungsfehler, lange Wartezeiten für einen OP-Termin oder Operationen, die nicht von Spezialisten durchgeführt werden
• Usw.

Bis zum April 2020 lagen 47 Versorgungsprobleme aus den verschiedensten Bereichen vor, mit denen Betroffene im Alltag konfrontiert sind.

Das Projekt läuft bis 31. März 2021.

 

Kontakt

Ina Klawisch

ACHSE-Beraterin für Betroffene und Angehörige
+49-30-3300708-22
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