InterPoD - Patienten ohne Diagnose

Interdisziplinäre Kompetenzeinheit zur Erkennung Seltener Chronischer Erkrankungen

Was ist das Ziel von InterPoD?

InterPoD bietet eine zentrale Anlaufstelle für Patienten mit bisher nicht diagnostizierten Erkrankungen. Ein Facharzt und Medizinstudenten in höheren Semestern sichten, prüfen und fassen hier die in der Regel umfangreichen Unterlagen und Befunde der Patienten ohne Diagnose zusammen und stellen die Krankengeschichte und Befunde anschließend einer interdisziplinären Fallkonferenz vor. Wenn sich in der abschließenden Bewertung der Verdacht auf eine Seltene Krankheit erhärtet, wird dem Patienten eine Vorstellung am ZSEB, sofern hier die erforderliche Kompetenz vorhanden ist, empfohlen, oder es erfolgt die Weiterleitung an andere Zentren für Seltene Erkrankungen.

Lesen Sie hier, wie Medizinstudentinnen und -studenten die InterPoD unterstützen.

Ziel des Projektes

Ziel des Projektes ist es, bei Patienten, bei denen trotz zahlreicher Arztkontakte und Untersuchungen keine diagnostische Einordnung möglich war, eine zutreffende Diagnose zu stellen. Patienten können hierfür auch in spezielle Forschungsprogramme zur Krankheitsaufklärung aufgenommen werden. Außerdem leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der Studierenden, deren Blick für schwierige Patientensituationen und das Erkennen Seltener Erkrankungen gestärkt wird. Ein weiteres Ziel der interdisziplinären Kompetenzeinheit besteht darin, anhand einiger Beispiele die durch Patienten ohne Diagnose verursachten Kosten im Gesundheitswesen retrospektiv und prospektiv zu erfassen.

Partner des Projektes sind die ACHSE, die in allen Schritten des Projektes die Patientenorientierung sicher stellt, sowie die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) Rheinland/Hamburg als repräsentativer Vertreter der Kostenträger.

Das Projekt wird  vom 1.1.2014 – 31.12.2016 durch die Robert Bosch Stiftung gefördert.

InterPoD - Patienten ohne Diagnose: Interdisziplinäre Kompetenzeinheit zur Erkennung Seltener Chronischer Erkrankungen“ baut auf ein Pilotprojekt des Bonner Zentrums für Seltene Erkrankungen (ZSEB) auf.

Dr. med. Christine Mundlos unterstützt ratsuchende Ärzte und andere Therapeuten im Umgang mit Seltenen Erkrankungen.
Hilfe zur Selbsthilfe leistet die ACHSE-Beratung für Betroffene einer Seltenen Erkrankung und ihre Angehörigen.

Kontakt

Gertrud Windhorst

ACHSE Wissensnetzwerk/
ACHSE Selbsthilfe Akademie
+49-30-3300708-27
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