Der Weg des Patienten durch das Gesundheitssystem

Wie kann die pharmazeutische Industrie ihn begleiten und unterstützen?

Dieses Thema wurde beim ACHSE Unternehmensforum am 9. Juni 2015 in den Berliner Räumen des TMF (Technologie-und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V.) angeregt erörtert.
In den Vorträgen und Diskussionen ergaben sich zahlreiche weitere Fragen und Anknüpfungspunkte für eine stärkere Patientenorientierung der Industrie:
•    die differenzierte Einbindung von individuellen und gebündelten Patientenerfahrungen sowie legitimierten Patientenvertretern,
•    die Wahrnehmung der insbesondere von Menschen mit Seltenen Erkrankungen tatsächlich zurückgelegten Wege durch das Gesundheitssystem im Gegensatz zum lehrbuchmäßigen clinical pathway,
•    die Unterstützung von Modellprojekten des Nationalen Aktionsplans,
•    die Entwicklung von neuen Pfaden im Rahmen ambulanter spezialfachärztlicher Versorgung und Disease Management Programmen,
•    Coach Services im Homecare-Bereich usw.

ACHSE-Vorsitzender Andreas Reimann betonte die Bedeutung der Betroffenen als „Wissensträger“ in einem Umfeld, das therapeutisch weitgehend unbestellt ist. Für die pharmazeutische Industrie können daher aus einer stärkeren Zusammenarbeit neue Aufgaben und Möglichkeiten erwachsen. Voraussetzung ist, dass Patientenorientierung eine grundlegende Unternehmenshaltung wird, die auf beiderseitigem Vertrauen aufbauen kann. Einig war man sich am Ende, dass es dazu weiterer Auseinandersetzung und Vertiefung der Thematik bedarf.

Kontakt

Mirjam Mann, LL.M.

Geschäftsführerin
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