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Deutsche Gesellschaft für intrakranielle Hypertension
e.V.

An idiopathischer intrakranieller Hypertension (Pseudotumor cerebri) erkranken in Deutschland jährlich nur etwa 800 Einwohner (1 von 100.000). Aufgrund einer bislang ungeklärten Ursache steigt der Hirndruck so stark an, dass unbehandelt schnell neurologische Beeinträchtigungen und der dauerhafte Verlust der Sehfähigkeit drohen. Typische Beschwerden sind Kopfschmerzen und Sehstörungen sowie Nackenschmerzen, Schwindel, Übelkeit und pulsierende Ohrgeräusche.

Mit Lumbalpunktionen, Medikamenten sowie neurochirurgischen Eingriffen wird die Erkrankung anlassbezogen und symptomatisch behandelt. Auch trotz regelmäßiger Behandlungen führen Sehstörungen, Kopfschmerzen und Nebenwirkungen der Medikamente häufig zur dauerhaften Arbeitsunfähigkeit und halten bei manchen Betroffenen über Jahre an.

Mit dem Ziel, die Lebenssituation der Betroffenen nachhaltig zu verbessern, wurde 2013 die gemeinnützige Selbsthilfeorganisation Deutsche Gesellschaft für intrakranielle Hypertension gegründet. 

http://www.ihev.de/