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Kinder-Augen-Krebs-Stiftung

Das Retinoblastom ist der häufigste im Auge auftretende Tumor im Kindesalter. Es handelt sich um einen bösartigen Tumor, der von genetisch veränderten unreifen Netzhautzellen ausgeht und unbehandelt zum Tod führt. Gleichzeitig ist es eine der wenigen heilbaren bösartigen Krebserkrankungen: Frühzeitig erkannt und therapiert überleben mehr als 95 % der Patienten. Der Tumor tritt vor dem 5. Lebensjahr auf, da das Retinoblastomwachstum nur von unreifen Netzhautzellen ausgehen kann. Das durchschnittliche Alter bei Diagnosestellung beträgt bei
einseitigen Retinoblastomen etwa 23 Monate und liegt bei beidseitigen Retinoblastomen bei ca. 12 Monaten. Etwa 10% der Retinoblastome sind bereits bei der Geburt nachweisbar, knapp die Hälfte im 1. Lebensjahr. Kinderaugenkrebs tritt bei rund 1 zu 18.000 Kindern auf. (eigene Angabe)

Die Kinder-Augen-Krebs-Stiftung wurde 2009 als Treuhandstiftung der Kinderkrebsstiftung gegründet. Ziel der Stiftung ist die Verbesserung der Früherkennung und Therapie des Retinoblastoms. Die Kinderaugenkrebsstiftung ist außerordentliches Mitglied der ACHSE.

www.kinderaugenkrebsstiftung.de