In fast 14 Stunden Programm wurden an einem Wochenende Fragen zur Arzneimittelerstattung, der Gewährung von Hilfsmitteln und den verschiedenen Kategorien des Behindertenausweises mit ihren jeweiligen Begünstigungen besprochen. Auch wurde intensiv die Frage behandelt, wie Selbsthilfeorganisationen die Einrichtung einer Spezialambulanz nach § 116b vorantreiben können. Zum Schluss führte Herr Fuchs am Sonntag mit Siebenmeilenstiefeln durch die Pflegereform und zeigte deren Möglichkeiten wie auch ihre Grenzen auf.
Sehr viel Information in guten bis sehr guten Präsentationen und trotzdem noch nicht genug, war das Fazit der Teilnehmer. Der Wunsch, noch mehr über das Persönliche Budget, über Möglichkeiten der Pflege, die verschiedenen Hilfsmittel sowie Arbeitshilfen für Antragsstellung und Widerspruch zu erfahren, wurde von allen Teilnehmern betont. Da sich dabei für Menschen mit Seltenen Erkrankungen besondere Fragen stellen – insbesondere durch die Tatsache, dass Sachbearbeiter und Gutachter die Krankheiten nicht kennen (können) – ist es wichtig, dass die ACHSE mit Hilfe erfahrener Referenten passgenaue Fortbildungsangebote unterbreitet. Hierzu wird die ACHSE sich auch künftig um Unterstützer bemühen, mit deren Hilfe die Schulungen zu attraktiven Konditionen angeboten werden können. Dieses Seminar wurde durch eine Förderung des Bundesgesundheitsministeriums und der Aktion Mensch ermöglicht.

